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Schulprogramm

Puzzle - Bausteine

Kooperative Lernwegbegleitung:

Die individuelle Förderung der Schüler, basierend auf einer sonderpädagogischen Diagnostik, wird in Kooperation mit den Eltern, gegebenfalls Therapeuten und Ärzten, geplant und mittels regelmäßiger Eltern-Lehrer-Gesprächen begleitet. In die Begleitung des Lernweges kann die Jugendhilfe miteinbezogen werden. Weitere Kooperationen, so auch mit der Agentur für Arbeit, mit aufnehmenden Schulen, wie Sonder-BVJ Tuttlingen, Konrad-Witz-Schule Rottweil (Kooperationsklasse) ebnen den Weg zur Begleitung in Beruf und Leben.


Individuelle Entwicklungsförderung:

In der Grundstufe werden unterrichtliche Themenschwerpunkte regelmäßig mit Entwicklungsförderung verknüpft. Elemente aus Motopädagogik, Sensorischer Integrationstherapie, und Konzentrativer Bewegungstherapie fließen ein. Diese Unterrichtsangebote können im dafür ausgestatteten Bewegungsraum, in der Turnhalle oder im Freien stattfinden. Angebote zur Entwicklungsförderung fließen ebenfalls in die Nachmittagsbetreuung ein.


Projektorientierter Unterricht:

In der Hauptstufe werden die Schüler im Unterricht nach dem Prinzip der Handlungsorientierung zunehmend zum eigenständigen Handeln und Lernen, zum Lernen im Team, zur Kommunikation von Problemen und Lösungen, zum eigenständigen Suchen und Erarbeiten von Lösungen, zur Präsentation der Ergebnisse und zur Erarbeitung von Verbesserungen und Korrekturen geführt. Der Lehrer nimmt nach und nach die Rolle des Moderators und Impulsgebers ein.


Vorbereitung auf Beruf und Leben:

Arbeitshaltungen und Arbeitstugenden als notwendige Voraussetzungen zur Berufs- und Arbeitsfähigkeit werden in der Schülerfirma , sowie in Tages- und Blockpraktika, trainiert, nachdem mit dem Instrument der Profil-AC Analyse der jeweilige Leistungsstand bezüglich Arbeitstugenden diagnostiziert wurde.


Soziales Lernen:

Eine Schulordnung, verbindlich für alle am Schulleben Beteiligten, gibt Orientierung im sozialen Miteinander. Vielfältige Gemeinschaftserlebnisse auf Schulebene, wie Morgenrunden, Feste und Feiern, Unternehmungen und Ausflüge, stärken das "Wir-Gefühl". Mit "Sozial-Punkten" wird besonderes soziales Engagement belohnt. Die SMV-Arbeit möchte Schüler zu demokratischem Denken und Handeln führen. Bei außerordentlichen Konflikten können Schüler, Eltern und Lehrer um den Beistand des Schulsozialarbeiters bitten.


Nachmittagsangebote:

Schüler der Lembergschule können von Montag bis einschließlich am Donnerstag auch am Nachmittag Angebote in der Schule besuchen. Sie können außerdem gegen einen Unkostenbeitrag am Mittagstisch teilnehmen.

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  • Montag: Nachmittagsunterricht oder Hausaufgabenbetreuung und offenes Angebot durch die Lembergschule
  • Dienstag: Hausaufgabenbetreuung und offenes Angebot gemeinsam mit Schülern der Juraschule
  • Mittwoch: Hausaufgabenbetreuung und offenes Angebot gemeinsam mit Schülern der Juraschule
  • Donnerstag: Mittagstisch durch die Schülerfirma, Hausaufgabenbetreuung und offenes Angebot durch die Lembergschule

Lehrbeauftragte und Jugendbegleiter aus dem sozialen Umfeld der Schüler beteiligen sich bei Angeboten der Nachmittagsbetreuung.


Kooperation mit der Juraschule:

Eine enge schulische Zusammenarbeit mit der Juraschule eröffnet vielfältige Möglichkeiten auf schulorganisatorischer Ebene, wie auf pädagogischer Ebene. Es werden gemeinsame Aktionen, wie Lesewochen, Schullandheimaufenthalte, ... oder gemeinsamer Unterricht durchgeführt. Die Angebote der Nachmittagsbetreuung lassen sich erst durch die enge Zusammenarbeit beider Schulen realisieren.


Lembergschule Gosheim

Je nach Lernvoraussetzungen und Förderbedürfnissen der Schüler werden "Schulprogramm-Bausteine" so zusammengefügt, dass ein "Maßanzug" der persönlichen Bildung entstehen kann.

"Bildung nach dem neuen Bildungsplan zielt noch stärker darauf ab, Schüler in ihrer Entwicklung zu selbständigen, eigenverantwortlichen und kompetenten Persönlichkeiten individuell zu begleiten. Neu ist ferner die Verpflichtung der Schule, für jedes Kind regelmäßig einen individuellen Lern- und Entwicklungsplan - also einen Maßanzug der persönlichen Bildung gemeinsam mit Eltern und Schülern aufzustellen und schriftlich festzuhalten. Letztendlich sind die Förderschulen dazu aufgerufen, für ihre Schule und ihre Kinder und Jugendlichen einen eigenen Bildungsplan zu erstellen."

Dr. Ralf Brandstätter / Bernd Haselmann