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Inklusive Beschulung

schueler klassenzimmer

Im Rahmen der Inklusion werden zurzeit 4 Lerngruppen mit Schülern, die einen Anspruch auf ein sonderpädagogisches Bildungsangebot haben, von Sonderschullehrern unseres sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentrums (SBBZ) gefördert und betreut:

  • Inklusive Bildung wird von Lehrkräften der allgemeinen Schulen und des SBBZ im Rahmen einer pädagogischen Kooperation gestaltet.
  • Es werden Lehr- und Lernsituationen auf der Grundlage der für die Schülerinnen und Schüler mit einem Anspruch auf ein sonderpädagogisches Bildungsangebot geltenden Bildungspläne geplant und gestaltet.
  • Vorrangiges Ziel aller unterrichtlichen Bildungsangebote ist es, diesen Schülerinnen und Schülern Lernen zu ermöglichen, das ihnen ein Höchstmaß an Aktivität und Teilhabe sichert.
  • Der Bildungsauftrag kann in unterschiedlichen Unterrichtsformen umgesetzt werden.
  • Ausgangspunkt für ein Bildungsangebot im Verständnis der Pädagogik der Lernförderung ist der individuelle Lernstand der Schülerin, des Schülers.
Schüler mit Anspruch auf ein sonderpädagogisches Bildungsangebot
in Verantwortung der allgemeinen Schule und des sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentrums

(Inklusion)
in Verantwortung des Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentrums

(Beschulung am SBBZ)

Der Landtag von Baden-Württemberg hat am 15. Juli 2015 die Änderung des Schulgesetzes zur Inklusion verabschiedet. Zentrales Element der Gesetzesänderung ist die Abschaffung der Pflicht zum Besuch einer Sonderschule, beziehungsweise die Einführung des Elternwahlrechts. Eltern von Kindern mit einem Anspruch auf ein sonderpädagogisches Bildungsangebot können ab Schuljahresbeginn 15/16 wählen, ob ihr Kind an einer allgemeinen Schule oder einem Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentrum lernen soll.